Kreativlerin

Marion
Betz-Berthold

Vom Hotelmanagement zur Objektkunst

Nach über 45 Jahren in der Hotellerie und Gastronomie hat Marion Betz-Berthold (geb. 1959) ihren Weg von der Dienstleistung zur freien Kunst gefunden. Seit 2005 nutzt die in Bad Soden-Salmünster lebende Künstlerin die neugewonnene Freiheit, um sich intensiv mit unterschiedlichsten Materialien und Ausdrucksformen auseinanderzusetzen.

Künstlerischer Fokus

Was mit klassischen Techniken in Ton, Holz und Beton begann, hat sich zu einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit dem Hier und Jetzt entwickelt. Heute stehen Upcycling-Installationen und Collagen im Zentrum ihrer Arbeit. Unter Verwendung von „Wohlstandsmüll“ und Alltagsmaterialien schafft sie Werke, die aktuelle Zeitgeistthemen und das weltpolitische Geschehen reflektieren. Ihre Kunst ist ein Appell zum Hinschauen – getreu dem Motto ihrer Website „Blick drauf“.

Werdegang & Inspiration

Ihre Ausbildung ist geprägt von Neugier und einer großen handwerklichen Bandbreite. In zahlreichen Akademien und Workshops verfeinerte sie ihre Technik:

  • Upcycling & Objektkunst: Intensive Vertiefung an der Sommer-Kunstakademie Marburg (bei Michael Volkmer, 2024/2025) sowie an der Kunstakademie Heimbach (Objekt-Collagen bei Una Sörgel, 2023).

  • Plastik & Skulptur: Erstellung wetterfester Plastiken und Betonarbeiten (z.B. „Im Auge von Corona“, Kunstakademie Allgäu, 2020) sowie freies Arbeiten mit Ton bei Gerti Hartmann (BKK Frankfurt).

  • Holz & Stein: Fundierte Ausbildung in der Steinbildhauerei (Bad Orb) und in der traditionellen Schnitzkunst – bis hin zur Arbeit mit der Kettensäge in der Schnitzschule Geisler-Moroder (Österreich).

  • Langjährige Begleitung: Von 2011 bis 2017 kontinuierliches freies Arbeiten im Atelier für Kunst und Kreativität bei Sabine Räbiger.